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Saskia Sacher gelingt Sprung zu den Bayerischen Meisterschaften
Geschrieben von: Sacher, Gerald   
Dienstag, den 11. Juli 2017 um 18:09 Uhr

Mit dem Ticket zu den Bayerischen Meisterschaften, die am Wochenende 16./17. September in Oberbayern stattfinden, endete ein Frühsommer der Superlative für die Neusorger Tischtennis-Nachwuchshoffnungen. Und dieses Ticket sicherte sich die erst 10-jährige Saskia Sacher bei den Nordbayerischen Titelkämpfen in Lichtenfels.

Waren die Kreistitelkämpfe für die SVN-Mädchen so etwas wie offene Neusorger Vereinsmeisterschaften so wurden sie bei den Bezirksbereichsfinals erstmals richtig gefordert. Musste Emilia Sperrer aufgrund eines privaten Termins bei den Schülerinnen B auf die Teilnahme verzichten so gelang Antonia Schraml relativ souverän den Sprung zu den Oberpfalzmeisterschaften. Bei den Schülerinnen C eroberten mit Emily Sischka, Saskia Sacher und Emilia Schönfelder drei Neusorgerinnen die ersten drei Plätze und damit den Sprung zu den Bezirkstitelkämpfen. Hier schafften Saskia Sacher und Emilia Schönfelder mit den Plätzen zwei und drei gemeinsam mit der punktgleichen Erstplatzierten Anna Gailer (TSV Berching) nicht nur den Satz zu den Nordbayerischen Meisterschaften, sondern auch gleichzeitig zu den Bezirksmeisterschaften der Schülerinnen B. Emily Sischka rückte für die verhinderte Emilia Schönfelder nach. Am Ende reichte es beim Turnier in Stamsried für Saskia Sacher, Antonia Schraml und Emily Sischka in einem starken Teilnehmerfeld zu den Plätzen sechs, sieben und acht.

Doch der absolute Höhepunkt stand noch bevor, das 2. Landesbereichs-Ranglistenturnier Bayern Nord der Schülerinnen C in Lichtenfels. Erstmals vertraten Saskia Sacher, Emilia Schönfelder und Emily Sischka die Farben des SV Neusorg über die Bezirksgrenzen hinaus. Mit den 13 stärksten Spielerinnen aus ganz Nordbayern maßen sich die drei jungen Neusorgerinnen. Gerade in den ersten Begegnungen war ihnen die Nervosität und Unerfahrenheit in einem derartigen Mammutturnier, zumal bei dieser großen Hitze, nicht zu verdenken. Dementsprechend startete Saskia Sacher mit zwei unglücklichen Fünf- bzw. einer Vier-Satz-Niederlage ins Turnier, verstand es dann jedoch, das Ruder herum zu reißen und sich doch noch für die Endrunde der besten Acht zu qualifizieren. In der anderen Gruppe das gleiche Dilemma zu Beginn, jedoch schafften es Emilia Schönfelder und Emily Sischka trotz ihrer Rückkehr zu bekannter Stärke und mit je zwei Siegen nur noch zu den Vorrundenplätzen fünf und sechs und damit in die Trostrunde. Hier jedoch gaben sie keine Partie mehr und nur noch einen Satz ab und holten souverän die Plätze neun und zehn für den SV Neusorg.

Mit der schweren Hypothek von 0:3 Siegen aus ihren ersten drei Vorrundenbegegnungen, die mitgenommen werden musste, startete Saskia Sacher mit wenig Illusionen in die Endrunde der besten Acht. Mit einem Vier-Satz-Erfolg im Oberpfalzduell mit Anna Gailer ging es dann aber siegreich los. Zwar folgte eine glatte 0:3-Niederlage gegen Antonia Heindl vom TSC Neuendettelsau, doch das folgende Duell musste die Entscheidung bringen im Kampf um den sechsten Platz, der zur Teilnahme an den Bayerischen Meisterschaften berechtigt. Svenja Schirm vom TSV Bad Rodach hieß die Gegnerin. Für die Neusorgerin ging es gut los und der erste Satz war schnell durch. Doch ihre Gegnerin schlug eiskalt zurück und holte sich ähnlich souverän die Durchgänge zwei und drei. Trainerin und Mannschaftsbetreuerin Christina Stock-Schönfelder warf nun ihre jahrzehntelange erfolgreiche Turniererfahrung mit in den Ring, coachte "wie ein Weltmeister" und führte Saskia zu zwei 11:7-Satzgewinnen. Vor der letzten Runde gegen die am Ende Zweitplatzierte Greta Besarab vom Heimatverein Burglauer war damit die Sensation geschafft - als einzige Spielerin ihrer Altersklasse vertritt Saskia Sacher die Farben der Oberpfalz bei den Bayerischen Meisterschaften. Ein großartiger Erfolg der tollen Nachwuchsarbeit des kleinen Dorfvereins, der durch die Heimtrainer Walter Kusa, Roswitha Roth und Christina Stock-Schönfelder sowie Abteilungsleiter Werner Riedl bewerkstelligt wird, vor allem wenn man bedenkt, dass bei den übrigen Teilnehmerinnen bis zu sechs Mal wöchentliches Training auf dem Programm steht.

Unsere Bilder zeigen

-  Vorne von links Walter Kusa, Antonia Schraml, Saskia Sacher, Emilia Sperrer und Roswitha Roth sowie dahinter (v.l.) Emilia Schönfelder und Emily Sischka

    

Saskia Sacher

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 12. Juli 2017 um 16:35 Uhr
 
 

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