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Neusorger Moidla bei der Deutschen Pokalmeisterschaft in Hamm/Westfalen
Geschrieben von: Sacher, Gerald   
Mittwoch, den 18. Mai 2022 um 15:21 Uhr

 

„Wenn wir schon soweit anreisen, dann wollen wir aber auch den Pokal mit heimnehmen“, wenn das keine Ansage ist von Trainerin Christina Stock-Schönfelder. Und dabei geht es nicht um ein Bezirksturnier oder ähnliches, sondern um das größte Mannschaftsturnier, das Amateurteams in Deutschland überhaupt erreichen können – die Deutsche Pokalmeisterschaft der Verbandsklassen. Die Neusorger Moidla hocken bereits in den Startlöchern, die Spannung steigt von Tag zu Tag, untereinander gibt es natürlich kein anderes Thema mehr. Doch noch müssen sie sowie die Betreuer und Eltern ein paar unruhige Nächte hinter sich bringen, bevor es am kommenden Mittwoch, den 25. Mai los geht nach Hamm/Westfalen. Vor den Toren Dortmunds vertritt die Damenmannschaft des SV Neusorg als einziger Vertreter des Landesverbandes die bayerischen Farben. Damenmannschaft? Auch wenn die Mädels dies nicht so gerne hören, tatsächlich handelt es sich um zwei 14- und zwei 15-jährige Teenager, die sich über den Sieg im Bezirkspokal die Teilnahme an der Deutschen Pokalmeisterschaft gesichert haben.

„Mutter des Erfolgs“ des Erfolgs ist eindeutig Trainerin, Betreuerin und Coach Christina Stock-Schönfelder, wenngleich natürlich die Neusorger Trainer Roswitha Roth, Walter Kusa und Noah Ernstberger auch ihr Scherflein zu dieser einmaligen Erfolgsgeschichte beigetragen haben. Als ehemalige Regionalligaspielerin ist Stock-Schönfelder nicht nur für ihre Tochter Emilia und ihre Mitstreiterinnen ein großes Vorbild, sondern letztendlich auch DAS Aushängeschild der Neusorger Tischtennisabteilung, die vom Hauptverein und Förderkreis des SVN bestmöglich unterstützt wird.

Gleichzeitig ist sie aber auch der Mutmacher für ihre vier Moidla, die heuer die Meisterschaft in ihrem ersten Seniorenjahr sowie dem Sieg im Bezirkspokal erreicht haben und schon seit Jahren stetiger Gast auf den Einzelturnieren bis hin zu den Bayerischen Meisterschaften sind. Doch die Deutsche ist noch einmal ein ganz anderes Kaliber. Verteilt wird dabei die Last auf die Schultern von Saskia Sacher (15 Jahre), Emilia Schönfelder (14), Antonia Schraml (15) und Emily Sischka (14). Natürlich hat auch Christina Stock-Schönfelder für alle Fälle den Schläger mit im Gepäck.

Das Turnier selbst startet an Christi Himmelfahrt am frühen Nachmittag mit der Auftakthürde Wandsbeker Turnerbund 1861 aus dem Hamburger Tischtennisverband, wie alle anderen Teams natürlich ein völlig unbeschriebenes Blatt. Weiter geht es dann am Freitagvormittag gegen den TSV Watenbüttel, einem Stadtteil von Braunschweig, aus dem Tischtennisverband Niedersachsen. Am Samstagvormittag steht dann die Begegnung an gegen den TTC Wißmar vom Hessischen Tischtennisverband, der in der Neusorger Gruppe eindeutig die Favoritenrolle einnimmt, bevor am Nachmittag aus Dortmund der SV Holzen vom Westdeutschen Tischtennisverband zum letzten Gruppenspiel in einem „Heimspiel“ aufwartet.

Am Samstagabend wird Bilanz gezogen, wo reiht sich der SV Neusorg nach seinen Gruppenspielen ein. „Wir wollen am Sonntag auch noch spielen!“, diese Aussage kommt unisono aus allen Mündern. Um dieses Ziel zu erreichen, ist in der Gruppe mindestens der zweite Platz notwendig. Dann stünde ab früh um 9 Uhr das Halbfinale auf dem Programm. Und wie war das mit dem Pokal? Träumen ist erlaubt, vor allem, wenn man jugendliche 14 oder 15 Jahre jung ist.

Zum Bild:

Eine Hand am Pokal haben die Neusorger Tischtennis-Moidla (von links: Saskia Sacher, Emily Sischka, Antonia Schraml, Emilia Schönfelder und Christina StockSchönfelder) schon einmal, auch wenn es sich hier „nur“ um den Bezirkspokal handelt, die Trophäe bei den Deutschen Pokalmeisterschaften würden sie natürlich mit beiden Händen nur zu gerne an sich reißen.

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. Mai 2022 um 21:54 Uhr
 
 

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